NIS-2: Das BSI wird nun aktiv

Das BSI hat eine Durchsetzungsinitiative zur Umsetzung des BSIG (NIS2) angekündigt.
Die aktuellen Zahlen nach Q3/2026 geben an, dass sich bisher 20.373 Unternehmen beim BSI-Portal registriert haben (inklusive Registrierungen von Nebenniederlassungen/Cross-Border). Schätzungen zufolge rechnet das BSI jedoch mit etwa 30.000 betroffenen Unternehmen. Es klafft also eine deutliche Lücke, denn in etwa jedes dritte bis vierte betroffene Unternehmen hat sich bislang nicht registriert.

Diese Unternehmen möchte das BSI nun ausfindig machen und eine Anhörung durchführen, um zu klären, warum es nicht zur Registrierung kam. In diesem Prozess können je nach Fall Bußgelder verhängt werden. Begonnen werden soll mit Einrichtungen, bei denen offensichtlich ist, dass sie sich hätten registrieren müssen.

Bedeutet für Sie als Unternehmen: Falls noch nicht geschehen, sollten Sie umgehend eine Betroffenheitsprüfung mit dokumentiertem Ergebnis vornehmen, um sich so vor Bußgeldern zu schützen. Falls Sie dabei Unterstützung brauchen, kommen Sie gerne auf uns zu.

Für Anfang 2027 plant das BSI zudem, gezielt einzelne Unternehmen zu verpflichten, ihre IT-Sicherheit prüfen zu lassen und entsprechende Nachweise vorzulegen. Welche Betriebe davon betroffen sind, entscheidet das BSI risikoorientiert. Bedeutet für Sie als Unternehmen, Ihre Sicherheitsnachweise griffbereit zu halten und sicherzustellen, dass Sie jederzeit belegen können, welche Schutzmaßnahmen Sie umgesetzt haben.

Werden Sie aktiv und schützen Sie sich vor Angreifern und bereiten Sie sich auf mögliche Prüfungen durch das BSI vor. Wir unterstützen Sie gerne mit unserem Beratungsangebot und erstellen mit Ihnen eine Roadmap, wie Sie möglichst schnell und effizient die NIS-2-Anforderungen in Ihrem Unternehmen umsetzen können.